KARL-AMBERG-MITTELSCHULE

Alzenau

Schulleben 2018/19


Erst durch das Ehrenamt wird unsere Schule zu dem, was sie ist

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Am Dienstag fand die traditionelle Dankesfeier für besondere ehrenamtliche Leistungen an der Karl-Amberg Mittelschule statt. Der stellvertretende Schulleiter Matthias Löffler dankte im Rahmen dieser Feierstunde dem Elternbeirat, Schülern, den Reinigungskräften, Hausmeister und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement z. B. als Lesepaten oder bei der Vorbereitung und Durchführung des Benefizlaufs.

Die Schüler der Karl-Amberg Schule erfahren nicht nur Unterstützung durch Lehrkräfte und Ehrenamtliche, sondern auch durch die Service-Clubs Rotary oder Zonta. Deren gemeinsames Ziel ist es die Schüler fit für ihren zukünftigen Berufs- und Lebensweg zu machen.

„Was wäre unsere Schule ohne Ehrenamt?“ fragte M. Löffler. Erst durch die vielen Schüler, Eltern und Ehrenamtlichen ist die Karl-Amberg Mittelschule eine Schule mit Herz und Verstand. Die Schule ist vernetzt in der Kommune, mit Eltern, der Wirtschaft und sogar durch die Partnerschaft mit dem „Weg der Hoffnung“ bis nach Kolumbien. Dies wird auf vorbildliche Weise beim Benefizlauf und bei Aktionen im Rahmen der Fairtrade School zum Ausdruck gebracht.

So konnten bei dieser Veranstaltung dann auch die beachtlichen gesammelten Spenden der Schülerinnen und Schüler vom Benefizlauf von der Rektorin übergeben werden:

  • Über 1200 Euro freute sich der Club 82, eine Initiative für Körperbehinderte
  • 800 Euro bekam der Förderkreis der Karl-Amberg Schule zur Unterstützung der schulischen Arbeit wie z. B. die Ausbildung von Streitschlichtern oder Bildungsarbeit bei den Klassensprechern.
  • 800 Euro wurde dem Verein „Herzmensch e.V.“ übergeben.
  • 2000 Euro wurden Wolfgang Hock vom „Weg der Hoffnung“ übergeben. Schon seit mehreren Jahren wird das Projekt „Schule für alle“ von der Karl-Amberg Mittelschule unterstützt und damit Kindern in Kolumbien einen Schulbesuch ermöglicht.
  • 1200 Euro gingen an den Verein „unBehindert miteinander Leben Alzenau“

Nach der Spendenübergabe bedankte sich Frau Franziska Peter, die die Veranstaltung moderierte, bei Frau Bauer-Wirthgen, der Vorsitzenden des Elternbeirats, für ihre langjährige Arbeit an der Schule. Sie hat keine Kinder mehr an der Schule und verlässt somit den Elternbeirat.

Außerdem wurden durch den stellvertretenden Schulleiter Frau Gisela Nehls, die seit 2004 an der Schule wirkt, Herr Friedel Dehn, der nach seiner Elternzeit wieder seit 2003 an der Schule als Lehrer tätig ist und Herr Hubert Elstner, der über 40 Jahre zum festen Bestand des Lehrerkollegiums an der Schule gehört, in den Ruhestand verabschiedet.
Zum 31.07.2019 verlässt die Verwaltungsangestellte Frau Martina Wollweber ebenfalls die Schule. Sie war seit 2005 im Sekretariat tätig und war bei Schülern und Lehrern aufgrund ihrer verständnisvollen und wertschätzenden Art und Weise sehr beliebt.

Am Ende der Veranstaltung wurden alle zu einem kleinen Imbiss eingeladen.


M. Löffler Konrektor
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Karl-Amberg-Mittelschule Alzenau trumpft mit neuen Trikots auf

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Die besten Leichtathleten der Karl-Amberg-Mittelschule erzielten, mit ihren frisch gesponserten Trikots, den 1. Platz (Wettkampfklasse JS 5/6) und 4. Platz (Wettkampfklasse JS 7/8) bei dem diesjährigen Leichtathletik-Sportfest der Mittelschulen in Großostheim. Ein großer Dank gilt unseren beiden Trikotsponsoren, der Zahnarztpraxis Dr. Julia Heck (Alzenau) und dem Förderverein der Karl-Amberg-Mittelschule.
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Wie geht es nach der Schule für mich weiter?

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Die Initiative „Berufsnavigator“ unterstützt Schülerinnen und Schüler der Karl-Amberg-Mittelschule bei der Berufswahl.
Der 30. April war für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen ein ungewöhnlicher Schultag. Denn heute bekamen sie Besuch von Experten der Firma Berufsnavigator GmbH aus Hamburg. Sogar der stellvertretende Bürgermeister Herr Helmut Schuhmacher war gekommen, um ein Grußwort an die Schülerschaft zu richten. Der Berufsnavigator ist ein gemeinsam mit Experten aus Hochschule, Wirtschaft und Schule entwickeltes Verfahren, das Jugendliche bereits seit vielen Jahren bundesweit bei der ersten Berufsorientierung unterstützt.
Dabei nutzen die Mitarbeiter das Instrument des sogenannten Peer Ratings. Diese Methode nutzt die Kenntnisse von Schülerinnen und Schülern, die sich untereinander kennen und sich gegenseitig gut einschätzen können. Mithilfe eines elektronischen Handsenders geben sie anhand einer siebenstufigen Skala Bewertungen zu Persönlichkeitsmerkmalen wie beispielsweise Zielstrebigkeit, Belastbarkeit, Bildung, etc. ab, die die Berufsnavigator-Software unmittelbar im Anschluss auswertet.
Am Ende des Verfahrens erhalten die Schülerinnen und Schüler genaue Rückmeldungen über ihre Stärken und Schwächen. Darüber hinaus zeigen die Berater mögliche Berufe und Bildungswege für die Zukunft auf.
Ohne die großzügige Unterstützung unserer externen Partner könnten die finanziellen Kosten für die Schülerinnen und Schüler nicht auf dem erfreulicherweise sehr moderaten Niveau gehalten werden. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich beim Rotary-Club Alzenau und der my VR-Bank bedanken. Ihr substantieller Beitrag macht es möglich, den Berufsnavigator hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder anbieten zu können.
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Üben für den Ernstfall

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Schulsanitäter der Karl-Amberg-Mittelschule simulieren echte Verletzungen.
Diesen Dienstagnachmittag Anfang Mai werden die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes wohl nicht so schnell vergessen. Im Rahmen der sogenannten „Realistischen Unfalldarstellung“ kreierten die Schülerinnen und Schüler typische Verletzungsszenarien. Am Kunstblut wurde hier nicht gespart und die so zustande gekommenen Ergebnisse waren nichts für schwache Nerven.
Neben einer Menge Spaß, bringt die Auseinandersetzung mit Wundbildern die Schülerinnen auch dazu, die natürliche Abneigung gegenüber Blut, Knochenbrüchen und anderen Verletzungen abzubauen.
Zwar hoffen alle Beteiligten, dass sie solche Bilder niemals in der Realität zu Gesicht bekommen müssen, nach der Erfahrung mit der „Realistischen Unfalldarstellung“ bringt die Schulsanitäter so schnell jedenfalls nichts mehr aus der Ruhe.
Der Schulsanitätsdienst besteht aus Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 8 und 10. Die Schülerinnen sind zertifizierte Ersthelfer und stehen in Notsituationen im Schulalltag bereit, bei akuten Verletzungen eine Erstversorgung durchzuführen.
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Pflanztag der 5. Ganztagsklasse

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Am 22. Mai war es endlich soweit: die kleinen Gemüsepflanzen und weitere Kräuter durften in den Schulgarten umziehen.
Nach der Pause bereiteten einige Schüler unserer Klasse mit einem unserer Lehrer die Gemüsebeete im Schulgarten vor. Danach trafen wir uns mit unseren Lehrern und unserem Schulleiter Herrn Löffler im Pavillon. Dort begrüßten wir Frau Jakif vom EDEKA aktiv markt Kirchner in Alzenau mit einem Lied, denn wir bekamen auch in diesem Jahr wieder einige Pflanzen für unseren Garten spendiert.
Dann begann die Arbeit: Wir holten die kleinen Pflanzen aus ihren Töpfen und setzten sie in die Beete oder in größere Töpfe. Das war ganz schön anstrengend!
Jetzt müssen wir nur noch die Pflanzen gießen und dann können wir schon bald ernten.
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Karl-Amberg-Mittelschule Alzenau veranstaltet den 26. Benefizlauf
Laufen für einen guten Zweck

Die Alzenauer Karl-Amberg-Mittelschule läuft zum 26. Mal für einen wohltätigen Zweck.
Wenn es Mai wird, rüsten sich die Schüler der Karl-Amberg-Mittelschule für den traditionellen Benefizlauf. Dieses Jahr ziehen die Schüler, Lehrer und viele Eltern zum 26. Mal die Wanderschuhe an und erlaufen am Samstag, 11. Mai bei hoffentlich schönem Wetter auf ausgewiesenen Strecken Spendengelder.
Auch dieses Jahr findet die Traditionswanderung bei jedem Wetter statt. Die Schüler entscheiden sich nach körperlicher Fitness und Einsatzbereitschaft für eine Strecke von 10, 15, 20 oder 25 Kilometern, die sie mit Stempelkarten ausgerüstet erwandern. An den auf der Strecke liegenden Stationen werden sie von Eltern und Hilfsorganisationen wie Malteser, Rotes Kreuz und den Feuerwehren der einzelnen Ortschaften betreut. Die Wege wurden zum 5-jährigen Jubiläum als öffentliche Wanderwege eingetragen und tragen die Ländernamen der Partnerstädte Alzenaus. So gibt es neben der Deutschland- eine Niederlande-, eine Frankreich- und eine Österreichstrecke, die unterschiedlich lang sind, aber alle an der Schule starten und enden.
Der Lauf beginnt morgens um 8:15 Uhr nach einer feierlichen Eröffnung mit einem zünftigen Startschuss. Nach dem Startschuss werden in der Schule durch den Elternbeirat Kaffee, Kuchen, und Würstchen verkauft, so dass viele Eltern, Freunde und auch Ehemalige die Gelegenheit zu einem gemütlichen Gespräch am Vormittag nutzen.
Eine Woche vor dem Lauftag werden die Schüler mit Spendenlisten bei Freunden, Nachbarn und Bekannten vorsprechen und um „Kilometergeld“ bitten. So kann der Schüler durch seinen Einsatz die Spendensumme erhöhen. Wie schon im letzten Jahr wird ein Teil der Gelder für den Club 82 gespendet, eine Gruppe Behinderter und Nichtbehinderter, die seit Beginn des Laufes regelmäßig auch mit einer Rollstuhlgruppe mitlaufen. Ein weiterer Teil der Spenden geht an die Organisation „Weg der Hoffnung“, die sich um die Schulausbildung für Straßenkinder in Kolumbien in dem Projekt „Schule für alle“ bemüht. Herr Hock vom ‚Weg der Hoffnung‘ ist mit seinen Vorträgen und Berichten über die Straßenkinder in der Schule ein gern gesehener Gast und versichert, dass die Spenden ohne finanziellen Aufwand das Ziel erreichen. Die restlichen Spenden fließen in den Förderkreis der Schule, wo sie für akute Notfälle zur sofortigen Hilfe zur Verfügung stehen.
So soll der Benefizlauf den Schülern neben dem Spaß am Wandern und der Gemeinschaft auch verdeutlichen, dass mit sozialem Engagement eines Einzelnen in der Summe eine Menge Not gelindert werden kann. Das ist eine Erfahrung, die sich für die Entwicklung unserer Jugendlichen nur positiv auswirken kann. Deshalb bittet die Schule auch dieses Jahr, die Schüler wohlwollend zu empfangen und sich in die Spendenlisten einzutragen. Wer mag, kann gerne auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen kommen und die Atmosphäre an der Karl-Amberg-Mittelschule in den Räumen hautnah erleben.

Löffler, stellvertretender Schulleiter

Abfahrtszeiten für Busse am Samstag, 11.05.2019 (Benefizlauf)

Busfahrten für Schüler aus Kahl, Karlstein, Hörstein und Wasserlos:

07.09 Uhr Kahl/Bhf.
07.11 Uhr Kahl, Rathaus
07.12 Uhr Kahl, Kirchwegtannen
07.13 Uhr Kahl, Bergwerkstr.
07.14 Uhr Großwelzheim, Kimmelsteich
07.16 Uhr Großwelzheim, Zeche Gustav
07.17 Uhr Großwelzheim, Fähre Seligenstadt
07.18 Uhr Großwelzheim, Innovationspark
07.20 Uhr Großwelzheim, Am Wörth
07.21 Uhr Großwelzheim, Denkmal
07.22 Uhr Großwelzheim, Altes Rathaus
07.24 Uhr Karlstein, Rathaus
07.25 Uhr Dettingen, Mitte.
07.27 Uhr Dettingen, Bahnhof.
07.29 Uhr Dettingen, Unterführung
07.33 Uhr Hörstein, Schafwiesenstr.
07.34 Uhr Hörstein, Ortsmitte
07.35 Uhr Hörstein, Alzenauer Str.
07.36 Uhr Hörstein, Nord
07.38 Uhr Wasserlos, Krankenhaus
07.39 Uhr Wasserlos, Sparkasse
07.40 Uhr Wasserlos, Nord
07.41 Uhr Alzenau, Gunkelsrainstr.
07.45 Uhr Alzenau, Realschule
Busfahrten für Schüler aus Albstadt, Michelbach und Kälberau:

7.15 Uhr Albstadt, Bushaltestelle Kirche und Freigerichter Straße
7.20 Uhr Michelbach Citybushaltestellen Linde und Bahnhof
7.25 Uhr Kälberau, Bushaltestelle Kirche
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Fairtrade-Projekttag "Schokolade"

Am Freitag, dem 01.03.2019 fand an der Karl Amberg-Schule der Fairtrade-Projekttag zum Thema Schokolade statt. Im Zuge dessen präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse zu Themen wie Kinderarbeit, Geschmack oder Werbung für Schokolade in Form von Plakaten, Filmen, Vorträgen oder Stationen zum selbst Ausprobieren. Innerhalb von zwei Schulstunden konnten die Kinder und Jugendlichen dann zum Beispiel ihr Wissen zum Thema Schokolade und Fairtrade erweitern, es bei einem Quiz unter Beweis stellen oder verschiedene Schokoladensorten verkosten und den Geschmack bewerten. Für Verpflegung sorgte die Klasse 10bM, die im Mehrzweckraum ein Schülercafé eröffnete und neben belegten Brötchen auch diverse Fairtrade-Artikel verkaufte.
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Palestinensischer Pianist in der Karl-Amberg-Mittelschule

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Aeham Ahmad ist ein hervorragender Pianist, der sowohl die klassischen Stücke von Mozart oder Beethoven beherrscht, als auch arabische Musik und Jazz. Er verbindet alles miteinander. Davon konnten sich die 340 Schülerinnen und Schüler der Karl-Amberg-Mittelschule am Freitag, den 8. Februar überzeugen. Sehr gut ergänzten sich die von Martin Hahn einfühlsam gestaltete Lesung aus Ahmads Buch "Und die Vögel werden singen" und die vorgetragenen Lieder und Musikstücke. Geboren wurde Aeham Ahmad in Syrien. Seine Großeltern waren aus Palästina dorthin geflüchtet. Er wuchs in dem Vorort Jarmouk der Hauptstadt Damaskus auf.
Dort herrscht seit acht Jahren Krieg. Viele Häuser wurden zerbombt, auch in dem Stadtteil der etwa 160 000 Palestinenser. Was sollte der Musiklehrer tun? Flüchten wie viele seiner Landleute? Er wollte lieber in dem Land bleiben und den Menschen mit seiner Musik Hoffnung machen. Bekannt wurde er 2014/2015 durch seine öffentlichen Auftritte auf den Straßen im Flüchtlingslager Jarmouk. Die selbst gedrehten Videos stellte er auf Youtube. So wurde er als Klavierspieler auf den Straßen auch bei uns bekannt. 
Als der IS nach Jarmouk kam, wurde alles noch viel schlimmer. Musik auf den Straßen—das ging gar nicht. Sein Klavier wurde mit Benzin übergossen und angezündet. Fast wäre er als Besitzer des Klavieres erschossen worden, aber sein Vater rettete ihn, indem er angab, es sei sein Klavier. 2015 flüchtete Aeham alleine über die Türkei, Griechenland und viele andere Länder meist zu Fuß nach Deutschland. Jetzt lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Wiesbaden. Berührt von seiner Lebensgeschichte hörten die Anwesenden sehr aufmerksam zu und stellten viele Fragen. 
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Artenschutz im Schulgarten

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Am Samstag, den 1. Dezember 2018 wurde das Insektenhotel im Schulgarten von Schülerinnen und Schülern aus der 8cM in wenigen Stunden im Rohbau fertiggestellt. Der “Innenausbau” ist inzwischen auch abgeschlossen. Er war zeitaufwändiger als die Jugendlichen zunächst dachten. Die Zwischenräume zwischen den Paletten mussten mit Stöcken, Ästchen, Tannenzapfen, Gittersteinen, gebohrten Hölzern usw. ausgelegt und mit einem Gitter gesichert werden. Nun hoffen die Erbauer, dass viele Arten von Insekten, angelockt durch ein Angebot an unterschiedlichsten blühenden Sträuchern und Blumen, das “Hotel” beziehen. Schon im Herbst hatte die Klasse ein Futterhaus für Vögel gebaut und aufgehängt. Im Laufe des Winters kamen fünf Nistkästen hinzu, die zusammengeschraubt und auf dem Schulgelände aufgehängt wurden.
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Besuch im Konzentrationslager Dachau

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Am Eingangstor mussten die Menschen sich selbst aufgeben
– Ein Schüler der 9. Klasse nach dem Besuch des KZ Dachaus

Wir, die 9. Klassen der Karl-Amberg-Mittelschule, sind am Montag (12.11.2018) ins KZ nach Dachau gefahren, wo wir nach fünf Stunden Fahrt angekommen sind.
Zuerst haben wir uns gemeinsam ein Kunstwerk angeschaut, welches das Leiden und die Verzweiflung der Gefangenen zeigen soll.
Danach haben wir einen Film mit Originalaufnahmen aus der damaligen Zeit gesehen.
Anschließend haben wir in Gruppen einzelne Führungen gehabt, wo uns u.a. der Bunker, das Krematorium, die Baracken und die Gaskammer gezeigt wurden.
Besonders fasziniert hat uns die Gaskammer: erst als wir in der Gaskammer waren, haben wir realisiert, unter welchen Umständen die Menschen im KZ leiden mussten.
Nach der Führung durften wir uns noch das Museum anschauen. Dabei haben wir noch viele Bilder und Geschichten gesehen bzw. gelesen.
Im KZ Dachau haben wir erst richtig verstanden, was für eine schreckliche Zeit es damals war. Ein ehemaliger Häftling, der erst vor kurzem starb, hat einen Satz gesagt, an den wir uns immer erinnern sollen:

„Ihr seid nicht schuld an dem, was war,
aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.“

Text: Süheda Akdemir und Leonie Stock (9a)
Bilder: R. Schneider

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Karl-Amberg-Mittelschule durch Kultusminister Bernd Sibler ausgezeichnet

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Kultusminister Bernd Sibler (links) überreicht die Urkunde an Konrektor M. Löffler (Bildmitte)

Bildautor: Steffen Leiprecht

"Wir bauen das Netz der Schulen mit dem Profil Inklusion in ganz Bayern weiter aus. Bei der Inklusion setzen wir auf vielfältige Konzepte und Förderorte. Inklusion gehört in vielen Schulen längst zum Schulalltag dazu", diese Worte richtete Kultusminister Bernd Sibler an die Schulen, die am Mittwoch, den 10.10.2018 eine Auszeichnung für die besondere Förderung der Inklusion bekamen. Die Karl-Amberg Mittelschule entwickelte im Schuljahr 2017/18 in einem Lehrerteam mit Franziska Gerlach, Gisela Nehls, Sylvia Pfaff, Bianca Günther, Kristina Neuendorf, Jessica Herbert, Matthias Löffler und Raphael Schneider ein umfangreiches Konzept wie Inklusion an der Schule in Alzenau gelingen kann.
Im Juli kam dann schon die Nachricht, dass die Karl-Amberg Mittelschule in Zukunft den Titel „Mittelschule mit dem Profil Inklusion“ führen darf. Dadurch stehen mehr fachliche und zeitliche Ressourcen, wie zusätzliche Lehrerstunden, zur Verfügung.
Sonderpädagogisches Fachwissen wird durch eine Lehrerin, die von der Hahnenkammschule abgeordnet wurde, eingebracht. Mit der Umsetzung des Konzepts, in dem auf förderbedürftige Schüler noch individueller und fachlich kompetenter eingegangen wird, wurde im September schon begonnen. Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Berufsorientierung im inklusiven Kontext dar. Hier werden die betroffenen Schüler der 9. Klassen, bis zu vier Stunden die Woche, von erfahrenen Lehrkräften auf ihrem Weg zum passenden Berufseinstieg, z.B. beim Finden von Praktikumsbetrieben, Schreiben von Bewerbungen oder auch Organisatorischem zusätzlich unterstützt. Mit dieser Auszeichnung wollen die Lehrkräfte an der Schule das gemeinsame Lernen von jungen Menschen mit oder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf noch weiter verstärken.

(R. Schneider, M. Löffler)

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Fairtrade-Tag

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Am Freitag, den 28.09.2018 fand im Zuge der Fairtrade-Aktionswoche in Alzenau auch ein besonderer Tag an der Karl Amberg Schule zu den Themen Fairtrade und Klimaschutz statt. Zunächst begannen alle Schülerinnen und Schüler mit einem gemeinsamen Frühstück zu diversen Mottos, wie „Frühstück ohne Plastik“ oder „Produkte aus der Region“ in ihren Klassenzimmern und stärkten sich so für den weiteren Verlauf des Schultages. Denn im Anschluss konnten sie auf dem Prischoßgelände ihr Geschick in Spielen aus vielerlei Ländern unter Beweis stellen, wie zum Beispiel Limbo, dem amerikanischen Task-Pong oder einem Kronkorken-Rennen. Auch hier standen Fairtrade und Klimaschutz neben Zusammenhalt und Spaß im Mittelpunkt, beispielsweise beim Tragen des durchschnittlichen eigenen Müllverbrauchs auf das Jahr gerechnet über mehrere Meter zum Ziel. Der Elternbeirat sorgte währenddessen mit frischem Obst, fair gehandelten Bananen und Äpfel für die Verpflegung der Kinder und Jugendlichen. Herzlichen Dank für die großzügige Spende der Äpfel von der Erdbeerranch Höfler und der Bananen durch Aldi Alzenau.
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