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Spatenstich für Generalsanierung der Karl-Amberg-Schule ist erfolgt
Die Karl-Amberg-Hauptschule wird in den kommenden Jahren umfassend saniert, umgebaut und erweitert. Am Freitag, 18. Dezember, erfolgte der symbolische erste Spatenstich im Rahmen einer kleinen Feierstunde, die von der Schulgemeinde musikalisch gestaltet wurde. Bis Mitte 2012 werden nicht nur die Räume im 80 Jahre alten Schulgebäude an der Prischoßstraße und der sogenannte Sternbau aus dem Jahr 1962 modernisiert, sondern dazwischen entsteht zudem ein Neubau als Verbindungstrakt mit Treppenturm und Aufzugsanlage, durch die nahezu alle Räume künftig barrierefrei zu erreichen sein werden. Im Mittelpunkt steht die energetische Sanierung. So erhalten die bestehenden Altbauten Vollwärmeschutz an Fassade und Dach, neue Fenster und eine neue Heizungszentrale mit Nahwärmeversorgung. Aber auch die zeitgemäße Gestaltung und Einrichtung der Klassenzimmer mit entsprechender Medientechnik oder die Einrichtung eines Berufebüros sind geplant. Bürgermeister Walter Scharwies sprach in seiner Ansprache von einer sinnvollen und zeitgemäßen Investition und bezog das nicht nur auf die baulichen Anpassungen, die in Zukunft deutlich Energiekosten sparen helfen werden. Vielmehr entspreche die Schule nach ihrer Rundum-Erneuerung den modernen pädagogischen Anforderungen und werde einer Zukunft gewachsen sein, die auch die mögliche Einrichtung einer Mittelschule einschließe. Als vorgezogene Maßnahmen entstanden bereits im Schuljahr 2006/2007 Außenflucht-Treppentürme, um einen zweiten baulichen Fluchtweg aus den Klassenzimmern herzustellen. Insgesamt werden den Schülern und Lehrern nach Abschluss der Arbeiten 4.850 m² zur Verfügung stehen und damit rund 1.200 m² mehr Fläche als bisher. Dieser zusätzliche Platz ermöglicht die Integration der Zweigstelle der Schule in Wasserlos. Das bedeute weniger Busfahrten für die Schüler, weniger Zeitverlust und eine bessere Unterrichtsorganisation, so Scharwies. Insgesamt 9,6 Millionen Euro Baukosten inklusive der Außenanlagen und des neuen „Schulgartens“ sind für die nächsten Jahre im Haushalt eingeplant. Damit ist das Bauvorhaben eines der größten in der Stadtgeschichte und bedeute für die Kommune „einen finanziellen Kraftakt“, so der Rathauschef, auch wenn der Freistaat Bayern rund 2,5 Millionen Euro an Zuschüssen gebe. Landrat Dr. Ulrich Reuter als „Hausherr“ der benachbarten Edith-Stein-Realschule beim Spatenstich zu Gast, würdigte die gute Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis im Bemühen, „der Region eine Bildungsbasis zu schaffen“. Respekt zolle er den Stadtpolitikern für ihre Weitsicht und ihren Mut, unter den aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen eine solche Investition zu stemmen. In der nächsten Zeit müssen sich Schüler und Lehrkräfte mit einer Folge von Baustellen arrangieren. Den Anfang macht nach dem Jahreswechsel der Neubau, der die beiden alten Gebäude verbinden soll. Der Rohbau soll bis Mitte des Jahres stehen. Bereits im April kommenden Jahres läuft die Sanierung des Sternbaus an. Der älteste Gebäudeteil an der Prischoßstraße wird voraussichtlich ab Dezember 2010 saniert. Zum Abschluss der fröhlichen Spatenstich-Zeremonie sprach Pastoralreferent Markus Waite ein Segensgebet.
Schulleiterin Janina Olszewski, die Schulsprecherinnen Seyma Deniz und Anna Trageser, Architekt Jürgen Kubitza, Bauunternehmer Bernhard Göbel, Bürgermeister Walter Scharwies und Landrat Dr. Ulrich Reuter beim gemeinsamen ersten Spatenstich.
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